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Fußball-Methusalem geht in Rente – Teil 1

 

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Nicht erst seit Abramowitsch wechseln Fußballprofis ihre Klubs wie Mütter die Windeln ihrer Babys. Spieler die einem Verein länger als fünf Jahre treu bleiben gelten schon als komisch, Athleten die mehr als 10 Saisons die gleichen Trikotfarben tragen gar als verrückt. Aber wie bezeichnet man denn dann erst einen Profis der über zwei Dekaden für ein und denselben Klub seine Knochen hinhält? Einen Spieler der ohne Murren und jammern die Halbierung seines jährlichen Gehalts akzeptiert (auch wenn die Hälfte von 5 Mio. Euro immer noch ganz passabel ist)? Entweder beschimpft man sie als dumm oder man erteilt ihnen den Status einer Legende. Aber gibt es diese Personen überhaupt noch im „modernen Fußball“?

Ja es gibt sie, Spieler die immer unvergessen bleiben werden. Spieler die nicht einfach nur Glück und Talent hatten, sondern auch Charakter beim Ablehnen verlockender Angebote anderer Vereine bewiesen haben! Einer davon ist ganz gewiss Italiens Fußball-Methusalem Paolo Maldini. Umso trauriger ist es dann jedoch, wenn genau solch ein Spieler wie Maldini ankündigt, dass er seine kängaruledernen Schuhe (passenderweise das Modell „Air Legend“ von Nike) zum Ende der Saison an den berühmten Nagel hängen wird.

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Traurig, wenn man sich damit abfinden muss, dass man letzten Dienstag einen der elegantesten Fußballer überhaupt (und das als Verteidiger) zum letzten Mal in der Champions League hat spielen sehen. Das Duell gegen Arsenal London war nicht nur Maldinis insgesamt 1003. Pflichtspiel, sondern auch sein 145. Spiel in der europäischen Königsklasse! Dass er nebenbei mit 126 Einsätzen Rekordnationalspieler Italiens ist, verwundert da nicht mehr. Viel erstaunlicher ist hierbei, dass Spieler wie z.B. Alexander Schur als Legenden tituliert werden, obwohl er gerade einmal 113 Spiele in der 1. Bundesliga für Eintracht Frankfurt absolviert hat. Nur noch einmal zum Vergleich: Maldini hat häufiger für Italien gespielt als Schur in der Bundesliga den Rasen – im wahrsten Sinne des Wortes – betreten hat.

Aber wie hat eigentlich fußballerisch alles angefangen, mit Maldini, der am 26. Juni 2008 das magische Fußballeralter von 40 Jahren erreichen wird? Sicherlich mit seinem Vater Cesare Maldini, der in den Fifties und Sixties selbst als Kapitän für den AC Milan gespielt hat und später sogar als Trainer der Squadra Azzurra tätig war.

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Aber natürlich auch bei seiner Mama, bei der er sich öffentlich nach seinem 1000. Pflichtspiel für ihre tolle Unterstützung bedankte. Dass anständige Mütter wichtig sind, haben wir bereits im Eingangssatz erfahren und wir wissen dies auch ganz bestimmt seitdem Marion Crane den netten Norman Bates kennen gelernt hat. Clip 1 offenbart Mr. Bates jetztige Lebenssituation

 

Der zweite Clip zeigt Ms. Cranes beim Duschen.

 

Aber kommen wir zurück zu Maldinis Karriere. Sein Debüt als Profi gab Maldini am 20. Januar 1985 gegen Udinese unter dem damaligen Mailänder Trainer Nils Liedholm (der selbst 12 Jahre bei den Rossoneri spielte und Teil des legendären „Gre-No-Li-Sturms“, bestehend aus ihm, Gunnar Gren, und Gunnar Nordahl war). Maldini war in diesem Spiel gerade einmal 16 Jahre jung, und wurde auf der rechten Abwehrseite eingesetzt. Die erste Aktion nach seiner Einwechslung: Ein Rückpass zum eigenen Torhüter. Der geborene Verteidiger also! Aber obwohl diese erste Aktion vermuten lässt, dass Maldini die wahrgewordene Verkörperung des Catenaccio war, ist er doch vielmehr berühmt geworden durch seine offensiven Tempoläufe mit wehenden Haaren an der linken Außenlinie entlang und seinen fast schon graziösen Balleroberungen.

Dies ist natürlich nicht lange unentdeckt geblieben und so jagten ihn schon bald die größten Vereine der Welt. Ein Trainer, der ihn ganz besonders gerne ihn seinem Team gehabt hätte, ist der schottische Meistertrainer Sir Alex Ferguson. Obwohl er Maldini Anfang der 90er Jahre nicht nach Manchester locken konnte, nannte er ihn einmal seinen Lieblingsspieler der letzten 15 Jahre. Vor dem Champions League Aufeinandertreffen von ManU und Milan letzte Saison, lobt er ihn erneute mit den Worten: „Ich habe Mailand gegen Bayern München im Viertelfinal-Rückspiel beobachtet und Maldini hat in den gesamten 90 Minuten nicht einmal gegrätscht. [Als Verteidiger] ist das eine Kunst und er ist der Meister dieser Kunst. Er ist ein großartiger Spieler…“. (Link hierzu)

Fortsetzung in „Fußball-Methusalem geht in Rente - Teil 2“ am kommenden Dienstag, Euer Kruijff vom d11b-Team.

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  1. njjjjjjjjj 8. März 2008, 13:33

    l

  2. clayart thomas 10. März 2008, 09:26

    echt maldini hört auf. schade… er war definitiv ein ausnahmespieler aber auch schon seit jahren der running gag vieler meiner fussball-abende mit freunden. zum vergleich, da könnten spieler wie sammer, bierhoff u.a. immer noch spielen. maldini, machs gut!

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  4. João Murilo 14. Mai 2017, 10:42

    OBS: Não estou fazendo propaganda porque não tenho
    nenhum vinculo com empresa Harald e também nem com a Garoto somente estou contando pra vocês a minha preferência, são
    sa duas marcas que eu utilizo, confio e recomendo. http://yumeneko.main.jp/virtu/bbs/yybbs/ yybbs.cgi?list=thread

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