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BLOG RELOADED: Wahre Liebe Fußball - FC Venus

Liebe Film- und Fußballfans, willkommen in der neuen Blogwelt auf d11b.de!

Für Herrn Müller endet eine Ära auf Schalke, auf der d11b.de beginnt dafür etwas Neues - Blog Reloaded!

Wie ihr seht, hat sich hier mal wieder etwas getan: wir haben Unterkategorien eingeführt, zu denen jeweils wöchentlich neue Blogs erscheinen, so daß nun unter der Woche täglich neue Artikel herauskommen - Blogs, VIDEOS, MAKING OFs

Verschiedene Autoren, darunter auch Ulf-Stimme Thomas und ich, die Mattes-Stimme, schreiben über alles rund um die d11b-Welt:

Unter “FUSSBALL” geht es - ganz überraschend ;-)  um alles rund ums Runde Leder - aktuelle Themen, Spieltagsanalysen- und Vorausblicke, Sonderthemen…

Unter “FILM” - ihr lest gerade den ersten Artikel in dieser Rubrik! - berichten leidenschaftliche Filmfans über aktuelle Kinostarts, Fußball-Filme, DVD-Erscheinungen, und auch hier sind mal Einzelbetrachtungen möglich: bestimmte Genres, Regisseure, Schauspieler…

Unter “STOPMOTION” zeigen wir Spannendes rund um die Filmtechnik, in der unter anderem die D11B-Clips hergestellt sind: Infos, Workshops, Filme…

Unter “PUPPENSPIEL” schauen wir hinter die Kulissen von Handpuppen-Filmen wie dem “Bundesliga-Backstage-Studio”, zu dem wir Making-Of-Videoblogs machen, wir zeigen Infos aus dem Puppenbau, der Technik, Filmbeispiele…

Soweit das Programm! Ich wünsche viel Spaß beim Lesen, Schauen, Klicken durch die bunten Blog-Themen, LOS gehts!

- Und zwar direkt hier mit der ersten Vorstellung eines Fußballfilms, Titel: “FC Venus” - leider mit einem dieser unsäglichen Untertitel “Elf Paare sollt ihr sein”; gewissermaßen als erster Brückenschlag zwischen den Themen Fußball und Film. 2006 erschienen im Sog des Vor-”WM im eigenen Land”-Hypes, Regie: Ute Wieland. Basiert lustigerweise auf einer finnischen Vorlage, dabei ist doch Deutschland (neben einigen anderen ;-) das Mutterland des Fußballs - wenn auch nicht notwendigerweise der Verbindung von Fußball und Komödie, eine solche ist nämlich “FC Venus”.

Worum gehts also (eine ausführlichere Inhaltsbeschreibung findet ihr unter INHALTSANGABE FC VENUS - aber man sollte sich den Film durchaus mal anschauen):

Paul (Christian Ulmen) und Anna (Nora Tschirner) leben in Berlin, bis Pauls von ihm mitgegründeter Heimat-Fußballclub “Eintracht Imma 95″ plötzlich in Schwierigkeiten steckt. Durch ein Versprechen gebunden, MUSS Paul dem Verein helfen. Dumm: Anna hasst Fußball. Unter dem Vorwand, zur Gründung einer Familie ins Grüne ziehen zu wollen, ziehen sie nach Imma - und das Unglück nimmt seinen Lauf: Anna findet natürlich bald heraus, dass der Fußball Grund für den Umzug gewesen ist, und es kommt zur entscheidenden Prämisse des Films: die Fußballer-Frauen des Dorfes verbünden sich und verabreden mit ihren Männern folgenden Deal: in einem Fußballspiel Männer gegen Frauen soll entschieden werden, ob bei Gewinn der Frauen Fußball NIE mehr ein Thema in Imma sein wird, ODER ob bei Sieg der Männer deren Liebste die Fußballeidenschaft der Männer fortan ertragen müssen. Bis zum entscheidenden Spiel gibt es zahlreiche Wendungen und neu eingeführte Figuren, die zumeist dem Underdog-Team - den Frauen - ungeahnte Möglichkeiten eröffnen, das scheinbar Unmögliche zu schaffen und das Match gegen die Männer doch zu gewinnen.

Leider ist, man ahnt es schon, genau das der eingebaute Systemfehler im Plot: es mussten zig Ideen her, wie die untrainierte Damentruppe gegen die Fußballmannschaft der Herren denn überhaupt irgendeine Chance haben könnte. Mir selber gehen Leute, die über einen Film oder eine bestimmte Szene sagen: “das ist ja unrealistisch” ziemlich auf den Keks, da ich persönlich auf Wahrscheinlichkeiten pfeife, solange sie der Geschichte dienen und ich gut unterhalten werde. Allerdings wird hier, wenn Annas Vater sich plötzlich als der große Bundesligatrainer entpuppt und Anna selber sich als Ex-U16-Nationalspielerin outet (wovon Paul natürlich nie eine Ahnung gehabt hat) - da wirds dann schon ziemlich konstruiert.

Trotz aller Klischees, vorhersehbarer oder aber pseudo-überraschender “übrigens, mein Vater ist der König und ich bin eine Prinzessin”-Wendungen: der Film hat Herz und ist schlicht symphatisch. Die satirisch dargestellte dörfliche Atmosphäre, die Fußballsprüche der Jungs - das macht einfach Spaß. Und die Darsteller sind toll, ich sehe vor allem Christian Ulmen gerne (mehr AUF SEINER SEITE ULMEN.TV) der vom Leander Haußmann-Kinofilm “Herr Lehmann” bis zur TV-Serie “Dr.Psycho” zwar recht ähnlich schnoddrig sich durch die Dialoge laviert - lustig ist es trotzdem.

Grasfressende Fußballfans seien allerdings gewarnt, und auch das ist anhand des Untertitels schon zu erahnen - “FC Venus” ist kein Fußballfilm! Letztlich geht es ganz klar um den Kampf der Geschlechter und das Auf und Ab in der Beziehung von Paul und Anna. Wenn man unbedingt eine Genre-Zuordnung machen will: Liebeskomödie.

Lieblings-Szene: die, in der Paul auf den legendären Trainer Laurenz Schmidt trifft - im Glauben, dass der nur wegen IHM nach Imma gekommen ist, natürlich um ihn geradewegs vom Bolzplatz in die Bundesliga zu holen. Herrlich. Da ertappt man sich als Fußballfan doch bei ähnlichen Größenwahn-Gedanken, jedenfalls gehts mir so: die Alemannia aus Aachen steigt doch noch auf… und im EM Finale hätte durchaus auch Deutschland gewinnen können. Dank solcher Szenen also: Daumen hoch!

Keep watching, Euer Axel!

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