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Anpfiff: Fever Pitch!

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Hallo liebe Film-Fans,

ich habe heute ein Schmankerl aus den 90ern für Euch vorbereitet, was vor allem die Augen und Ohren der Fußball-Freunde unter Euch erfreuen wird: den Film “Fever Pitch” von David Evans (der englische Film von 1997! Nicht die unsägliche US-Version. Da gehts dann nämlich nicht ums Kicken, sondern um Baseball).
Die Story basiert auf einem autobiografischen Roman von Nick Hornby, ein britischer Autor, dessen Bücher reihenweise verfilmt werden und sich stets mit dem Erwachsenwerden von Männern beschäftigen, die genau damit Schwierigkeiten haben (”High Fidelity” handelt von einem planlosen Plattenliebhaber, “About a Boy” von einem gelangweilten Schnösel).
So auch “Fever Pitch”, in dem Colin Firth den Schullehrer und Arsenal London-Fan Paul Ashworth spielt.
Eigentlich gelangweilt vom Leben, besteht sein alleiniger Sinn im Fansein für “seinen” Club. Erst als er sich in eine neue Kollegin verliebt, wird sein Alltag zwischen Schultafel und Tribüne durcheinandergewirbelt. Es sieht ganz so aus, als müsse er sich zwischen der Liebe zu Arsenal und der Liebe zu seiner Freundin entscheiden - und Paul lernt darüber eine wichtige Lektion über Verantwortung, Freundschaft und sich selber. Hier ein kleiner Ausschnitt:

Die Handlung erinnert lose an Filme wie “Fußball ist unser Leben” (da heisst der Club Schalke 04) - und hört sich relativ konventionell an - und das ist sie auch, zumal - soviel sei verraten - sowohl privat wie auch fußballerisch alle Träume in Erfüllung gehen.
Aber WIE das erzählt wird, ist einfach klasse. In Rückblenden wird beschrieben, wie der Fußball zum Bindeglied zwischen dem kleinen Paul und seinem von der Familie getrennt lebenden Vater wird, völlig schnörkellos und unkitschig ist die Liebesgeschichte, und geradezu anrührend ist eine Sequenz, in der zu (der Soundtrack ist generell cool) “How can we hang on to a dream” von Tim Hardin wunderschön Fußball-Aufnahmen aus den 70ern und 80ern ablaufen. Ich muss gestehen, dass ich da fast Tränen in den Augen hatte (als er die Krise mit seiner Freundin hat, hat mich das komischerweise nicht ganz so angegriffen ;-).
Ein Film, der einen (nach einer etwas zähen mittleren Passage) wirklich berührt, mitleiden und -jubeln lässt, und ganz unprätentiös das Fansein als Flucht vor der Welt, aber auch Heimat, als Glaube, Lebenssinn, aber eben auch Ablenkung vom “wahren” Leben durchleuchtet. Keine reine Komödie, kein Liebesfilm, kein Sportfilm - eben einer dieser guten Filme, bei dem einem nach dem Anschauen der Satz “ja, so ist halt das Leben!” durch den Kopf geht.
Anschauen!
Euer Axel

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  1. HSV 29. April 2009, 14:59

    eeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeerster loser unter mir

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