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Ein Platz für Kinder - “Away We Go - Auf nach Irgendwo”

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Die beiden Mittdreißiger Burt (John Krasinski) und Verona (Maya Rudolph) sind schon lange Paar und erwarten ihr erstes Kind. Als Burts Eltern verkünden, ihren Lebensabend in Belgien zu verbringen, anstatt auf das Enkelkind zu warten, überlegen die beiden, ob es nicht irgendwo einen besseren Ort gäbe, eine Familie zu gründen. Nun klappern die beiden Verwandte und Freunde ab, die in den USA und Kanada verstreut sind.

Und so entwickelt sich eine Roadmovie-Komödie, die episodisch verschiedene Familien- und Lebensweisen vorführt, sehr skurril und witzig, aber nicht zum auf-die-Schenkel-schlagen, und mit viel Melancholie. Denn Burt und Verona eiern ziemlich (aber miteinander glücklich) durch ihr Leben, doch müssen sie nun feststellen, dass sie plötzlich - Oh Gott - ERWACHSEN werden müssen.

Sam Mendes Filme haben (mit Ausnahme von “Jarhead”) das Grundthema “Familie”. Wir haben die Mittelschicht, wo die Fassade der intakten Familie aufrecht erhalten werden muss (”American Beauty”), ein gestörtes Vater-Sohn-Verhältnis (”Road to Perdition”) und die Zwänge der spießigen 50er Jahre (”Zeiten des Aufruhrs”). Er inszeniert mit leichter Hand und viel Mitgefühl für seine Figuren, egal wie schräg sie sind, doch die ausgefeilte, allerdings manchmal etwas gelackte Bildgestaltung fehlt diesmal völlig. Der Film kommt im Independentfilm-Look daher, wozu auch die Musik von Neo-Folk-Musiker Alexi Mudorch beiträgt.

Die Darsteller sind in Deutschland nahezu unbekannt. Maya Rudolph gehört zur Besetzung von “Saturday Night Live”, John Krasinski ist in den USA durch die dortige Version von “The Office” bekannt, die skurrilen Nebendarsteller fallen unter die Kategorie “Hab’ ich schon mal irgendwo gesehen, hab’ aber keine Ahnung, wie der / die heißt”. Einzig Burts Vater Jeff Daniels (Boah, alt geworden ….) und Maggie Gyllenhaal als Burts Jugendfreundin, die sich nun der Esotherik verschrieben hat und gern mal Kindern, die sie gerade babysittet unaufgefordert die Brust gibt, dürften hierzulande erkannt werden.

Liebe Blogergemeinde, ich lege euch diesen kleinen aber feinen Film ans Herz. Er macht Spaß, man lacht, man fühlt mit. Was will man mehr?

Euer Ingo

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